Manhattan

Schule und andere Konflikte

Auf dem Weg zum ersten Schultag versucht, einen Capuccino ToGo zu kaufen.

Nicht so ganz ueblich hier....die Portenos (so nennen sich die Bewohner hier, die ja sonst “Buenos Airesener” hiessen J) haben´s gern gemuetlich und gemaechlich.

Hab dennoch einen Kaffee im Plastikbecher bekommen, den ich leider verwaessert an der naechsten Ecke wegschuetten musste. Nun ja, eh nicht gesund.

 

Muendlichen Sprachtest gehabt, einfach ein bisschen von mir erzaehlt – hat ein bisschen laenger gedauert (...) und la profesora wohl ausgereicht. Um 11h30 sollte meine Klasse starten. War voller Vorfreude auf Gruppendynamik und Spass und soziale Kontakte.....

Und sass dann ab 11h30 alleine mit Lehrerin Juliana da!

Mein Spanisch ist wohl sooo speziell, dass es niemanden mit meinem Level gab?!?!?! Nur Beginner-Klassen oder Profi-Klassen, dazwischen nichts, nada und nadie –

Ging natuerlich gar nicht an diesem ersten und einsamen Morgen, also gleich mal alle Argumente der Schule, dass ich natuerlich auch in den Pausen Schueler kennenlernen koennte, niedergeschmettert, mich in meinem 36-Worte-Spanisch entschuldigt, verabschiedet und sofort im Internet-Cafe um die Ecke nach der Adresse der anderen Schule geforscht, die ich angeschrieben hatte.

 

Ich muss nicht erwaehnen, dass es in Stroemen regnete als ich auch noch orientierungslos die U-Bahn suchte......, oder?

 

Bin jetzt Sprachschuelerin bei www.hispanaires.com im Level Intermediate I gemeinsam mit Robert aus Liverpool und unserer Professora Virginia und Andreas aus Solothurn.

Natuerlich sind wir nicht die einzigen in der Schule... und man kuemmert sich J Heute z.B. waren wir direkt gemeinsam in La Boca, dem historischen Stadtteil der Immigranten, bunte Haeuser mit Farben aus aller Herren Laender. Leider arg touristisch. Die Tango-Tanzpaare stolpern einem fast ueber die Fuesse auf dem Weg zum bekanntesten Fussballstadion der Stadt. Ich sag nur: Diego Maradona.....

Dass ich ausserdem im Land der besten Steaks gelandet bin, konnte ich am Abend selbst bezeugen. Dank meiner Freundin Denise, hatte ich direkt eine Verabredung zum Dinner, typisch argentinisch um 22h30, wenn der Magen so richtig knurrt... oder eigentlich nicht mehr will.

Hab mit Tomi, Freundin Ana und Tochter Pipistrella Manouk gefuehlte 3 Rinder zusammen verspeist. Gluecklicherweise konnten wir uns 1 Suesskartoffel dazu teilen, sonst waer´s fuer mich eine doch arg fleischige Angelegenheit geworden. Der Vorteil allerdings: ich bin heute noch satt und konnte mir die taegliche hier uebliche Teigtasche (Empanada) zum Lunch sparen J